LanzaroteLanzarote

Ferienorte und Strände

Auf Lanzarote erwarten Sie mannigfaltige Urlaubsorte wie Puerto del Carmen mit seiner wunderschönen Uferpromenade, die Playa Blanca mit ihrem idyllischen Hafen und den ruhigen Buchten sowie die Costa Teguise, welche sich vor allem bei Golfern einer überaus großen Beliebtheit erfreut. Alle drei zählen zu den beliebtesten Urlaubsorten und verfügen dementsprechend über eine sehr gute touristische Infrastruktur und herrliche Strände mit Bars, Cafés und kleinen Geschäften.

Daneben finden Sie auf Lanzarote weitere, nahezu menschenleere weiße Sandstrände in geschützten Buchten, darunter die sechs Papagayo Strände nahe Playa Blanca, der Playa del Risco, die Playas de Orzola. der Playa de Guacimeta und natürlich die herrlichen Strände auf der kleinen Nachbarinsel La Graciosa. Dank der flach ins Meer abfallenden Strände sind die meisten von ihnen auch für Familien mit Kindern zum Baden gut geeignet, nur um die Verpflegung muss man sich häufig selbst kümmern.

Freizeit und Sport

Im Atlantik baden und danach die Sonne anbeten – so lässt es sich schon prima aushalten! Doch Lanzarote bietet viele weitere spannende Möglichkeiten für aktiven Freizeitspaß: Windsurfen, Wellenreiten, Tauchen, Segeln, Golfen, Trekking- und Mountainbike-Touren sind nur einige von ihnen.

Surfer tummeln sich vor allem in den Wintermonaten, also zwischen November und März, an der Nord- und Westküste Lanzarotes. Für Anfänger sind hierbei die Surfschulen an der Playa de Famara die richtige Adresse, während die Profis ihre Traumspots etwa an der Playa de San Juan finden, an der auch Wettbewerbe von Weltrang ausgetragen werden.

Taucher hingegen entdecken vor der Küste Lanzarotes eine traumhafte Unterwasserwelt: Schiffswracks vor dem Hafen Puerto del Carmens, fantastische Felsenformationen und märchenhafte Unterwasserhöhlen aus Vulkangestein wie die La Cathedral sowie die farbenfrohe Welt der Fische, Korallen und Anemonen bilden hier die ideale Kulisse für unvergessliche Traumgänge. Tauchschulen gibt es in den drei großen Touristenzentren.

Für Landratten empfehlen sich die neun ausgeschilderten Moutainbike-Wege, auf denen Sie entweder eine der sieben Gemeinden erkunden, einmal die ganze Insel umrunden oder die idyllische Insel La Graciosa kennen lernen. Wanderer sind vor allem im fruchtbar grünen Norden und im Zentrum der Insel gern unterwegs und meistern hier mittelschwere bis schwierige Strecken, die vorbei an Vulkankratern durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet und zu herrlichen Aussichtspunkten führen.

Natur und Kultur

Lanzarote ist die östlichste der sieben Kanarischen Inseln und liegt ungefähr 130 Kilometer von der Küste Afrikas und circa 1.000 Kilometer von der Küste Spaniens entfernt, im Atlantischen Ozean. Zusammen mit der kleinen Insel Graciosa und den unbewohnten Inseln Alegranza, Montana Clara und Roque del Este y Oeste bedeckt Lanzarote ungefähr 800 Quadratkilometer. Etwa 40 Prozent der Inselfläche stehen bereits seit 1974 unter Naturschutz. Im Jahr 1993 erklärte zudem die UNESCO die Insel zum Biosphärenreservat, da sich auf Lanzarote dank der besonderen geografischen und klimatischen Bedingungen weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenarten entwickelt konnten.

Zwischen den beiden Gebirgszügen Famara im Norden und Los Ajaches im Süden erlebt man die für Lanzarote so berüchtigte Mondlandschaft am eindrucksvollsten im Nationalpark Timanfaya. Auf gut 170 Quadratkilometern breitet sich hier eine faszinierende Vulkanlandschaft mit bizarren Felsenformationen und riesigen Kratern aus, die die Einheimischen  Montanas del Fuego – Feuerberge - nennen. Beinahe magisch wirkt diese karge Landschaft, wenn sie je nach den herrschenden Lichtverhältnissen in allen möglichen roten Tönen schimmert. Auf eigene Faust darf der Nationalpark Timanfaya jedoch nicht erkundet werden; hierfür bietet die Parkverwaltung geführte Wanderungen sowie Busfahrten auf vorgegeben Routen an.
Mehr über den Vulkanismus auf den Kanarischen Inseln erfahren Neugierige sowohl im Besucherzentrum Islote de Hilario nebst Restaurant, das sich im Park selbst befindet, als auch im Informationszentrum Mancha Blanca, ein kleiner Ort am Rande des Parks, in dem auch die Kirche Nuestra Señora de los Dolores sehr sehenswert ist.

Als weitere reizvolle und unbedingt sehenswerte Naturlandschaften erwarten Sie die Klippen Los Hervideros, welche aus zerklüfteten Lavagestein bestehen und an denen sich die tosenden Meerwellen brechen, die Playa de Famara, ein Sandstrand, über dem sich ebenfalls steile Felswände erheben, weiterhin die beeindruckenden Höhlensysteme in der Gegend von Monte Corona, darunter die wunderschöne Höhle Cuevas de los Verdes nahe Jameos del Agua. Schließlich lohnt sich in der Nähe des Ortes El Golfo ein Blick auf eine kleine grün leuchtende Lagune zu werfen, die sich in einem fast gänzlich im Meer versunkenen Vulkankrater gebildet hat, sowie die Salzfelder Salinas de Janubio zu besichtigen.

Das es Lanzarote gelungen ist, nachhaltigen Umweltschutz mit dem wachsenden Interesse der Touristen zu vereinen, verdankt sie besonders dem Einsatz des Künstlers Cesar Manrique. Dieser prägte zugleich das Aussehen der Insel wie kein anderer. Viele seiner Skulpturen und Anlagen, die sich perfekt in die umliegende Landschaft integrieren, zählen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Insel, darunter die Höhle Jameos del Agua, in der sich ein natürlicher See, ein Pool sowie ein Konzertsaal mit einmaliger Akustik befinden, der Kakteengarten Jardin de Cactus in Guatiza, der mehr als 1400 Arten beherbergt, der fantastische Aussichtspunkt Mirador del Rio im Famara Gebirge sowie mehrere kunstvoll gestaltete Windspiele, die in allen Größen über der Insel verteilt sind. Wer mehr über den Künstler Cesar Manrique selbst, über sein Leben und Werk erfahren will, der besucht am besten die Fundacion Caesar Manrique, sein ehemaliges Wohnhaus und heutiges Museum.

Schließlich erfahren Kulturinteressierte im Museo Agricola El Patio mehr über die Kultur und das ursprüngliche Leben der Inselbewohner. Hieran erinnert auch das Monumento al Campesino unweit von San Bartolomé, in dessen Nähe sich zudem ein Heimatmuseum sowie ein Restaurant im rustikalen Stil befindet. Schließlich laden sogar Zeitzeugen aus dem 15. Jahrhundert zum Staunen ein, darunter etwa die Festungen Castillo de Guanapay, Castillo de San Gabriel sowie das Castillo de San José, in dessen Gemäuern heute ein Internationales Museum für zeitgenössische Kunst untergebracht ist. Einen Rundgang durch die Altstädte von Tenguise und der Hauptstadt Arrecife sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen. Für Genießer empfiehlt sich derweil ein Abstecher in das Weinanbaugebiet La Geria, wo auch mehrere Kellereien, sogenannte Bodegas, zur Weinprobe einladen und ein Weinmuseum über Anbauweise und andere Themen informiert.



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Klima

Lanzarote im Atlantischen Ozean verfügt über ein überaus ausgeglichenes Klima, in welchem keine großen saisonalen Unterschiede zu verzeichnen sind. Aufgrund der Gebirgszüge hat der Norden der Insel allerdings etwas mehr Niederschläge zu verzeichnen als der Süden. Nicht zuletzt dank der wunderbaren klimatischen Bedingungen hat sich Lanzarote das ganze Jahr hindurch zu einem Eldorado für Sonnenanbeter, Wassersportler und Langzeiturlaubern entwickelt.



Essen und Trinken

Die Insel Lanzarote besticht vor allem mit deftigen, einfachen und schmackhafte Speisen, welche vor allem durch eine gute Auswahl frischer Kräuter und durch eine raffinierte Zubereitung ihr gewisses Etwas erlangen. Typische Gerichte auf der Insel sind vor allem Kichererbseneintopf, Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen, Kaninchen in Kräuter-Weißweinsoße, Maispudding und verschiedene leckere Eintöpfe. In den großen Ferienorten und in den komfortablen Hotels erwartet Sie zudem ein internationales Speiseangebot, welches keine Wünsche offen lässt.